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Donnerstag, den 30. Mai 2019 07:00

Nichts für schwache Nerven


Richard Huemer peitschte das TuS Team nach vorne

TuS-Minimalisten holen sich die Tabellenführung

Nichts für schwache Nerven ist die Saison in der Aufstiegs-Play-Off der 1. Bundesliga für die TuS Fans. Nachdem die Grün-Weißen auch in den vorangegangen Spielen meist erst spät auf Touren kamen schaltete der TuS diesmal in letzter Sekunde in den Spielmodus. Nach einem 0:3 Satzrückstand und einem 9:9 im vierten Satz kann dieser noch mit etwas Hilfe von Sankt Leonhard gewonnen werden, kommt in der Folge immer besser ins Spiel und entscheidet die letzten drei Sätze dann ganz klar. „Ärgerlich, ich verstehe nicht, warum wir uns erst in letzter Sekunde auf unsere Stärken besinnen und eine ewig lange Anlaufzeit benötigen“, wundert sich auch Kapitän Christopher Ahrens, der diesmal auf der rechts-vorne Position Vorlieb nehmen musste. „Der Angriff rund um Florian Winterleitner war zuerst kaum präsent, aber auch die Abwehr mit Huemer-Fistlberger, Sinnhuber und Hübner zeigte zu Beginn Schwächen“, war Coach Kastler dann schlussendlich doch zufrieden mit dem Ergebnis. „Allerdings müssen wir uns was einfallen lassen für die nächsten Spiele, immer wird das wohl nicht gut gehen!“ Sehen lassen kann sich die Zwischenbilanz der Grün-Weißen, immerhin liegt man ohne Niederlage auf Rang 1 der Aufstiegs-Play-Off. Am Donnerstag folgt das nächste Heimspiel um 11 Uhr kommt mit Greisinger Münzbach ein bisher unter seinem Wert geschlagenes Team ins Kremstal. „Münzbach hat mit Patrick Piermann einen erfahrenen brasilianischen Ex-Teamspieler seit dem Frühjahr im Kader, die sind brandgefährlich“, weiß auch Laurenz Hübner.

TuS2 bleibt in der 2. Bundesliga
Das erste Saisonziel der TuS ist erreicht! Nach einem hart erkämpften 4:3 gegen Lichtenau-Haslach festigen die Grün-Weißen ihrem Platz an der Spitze der Abstiegs-Play-Off der 2. Bundesliga und sind damit nicht von den für den Verbleib in der 2. Bundesliga notwendigen ersten beiden Rängen zu verdrängen. Aktivposten beim TuS diesmal wieder Richie Huemer, der durch sein aktiv-aggressives Spiel Schwung ins TuS-Spiel brachte. Für die zahlreichen, extrem fairen Zuseher allerdings war Lino Filzmoser Matchwinner, der „wie eine Maschine“ die gegnerischen Angriffsbälle parierte. „Das abschließende Spiel gegen Laakirchen ist nun nur noch Draufgabe, mit einem Sieg wollen wir auch den ersten Platz der Play-Off ins Ziel bringen“, meint Kapitän Tobi Lugerbauer.

 

Bild (Michael Ahrens): Richard Huemer peitschte das TuS Team nach vorne


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