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Freitag, den 31. Mai 2019 07:00

Dreifach in der Hauptrunde


Sofia Polcanova

Sofia Polcanova beim China-Open

Dreifach in der Hauptrunde der China-Open steht die frischgebackene Bundesliga-Championesse Sofia Polcanova. Im Einzel besiegte die Linz AG Froschberg-Spielerin die Luxemburgerin Sarah de Nutte klar mit 4:1, steht damit im 1/16-Finale. Im Damen-Doppel konnte sie sich mit ihrer Neo-Klubkollegin Yui Hamamoto für das Achtelfinale qualifizieren. Dazu steht die 24-Jährige im Mixed-Achtelfinale, wo sie gemeinsam mit Vize-Europameister Stefan Fegerl als Nummer sechs gesetzt ist. Weiters im Achtelfinale: Die Europameister Daniel Habesohn/Robert Gardos im Herrendoppel und Karoline Mischek/Amelie Solja im Damen-Doppel.

Makellose Bilanz im Doppel
Perfekt lief es im Doppel, hier erreichten gleich drei Paarungen mit ÖTTV-Beteiligung das Achtelfinale. Dazu gesellen sich noch die als Nummer sechs gesetzten Fegerl/Polcanova im Mixed. Unsere Europameister Gardos/Habesohn machten in der einzigen Vorrunde mit den Slowaken Pistej/Wang kurzen Prozess und kamen beim klaren 3:0 nie in Verlegenheit. Amelie Solja und Karoline Mischek mussten gegen die Französinnen Gasnier/Yuan zwar über die volle Distanz, waren im letzten Satz mit 11:5 aber klar tonangebend und müssen nun gegen die Nummer 1 Wang/Zhu (Chn) an die Platte. Sofia Polcanova und ihre Neo-Froschberg-Kollegin Yui Hamamoto behielten gegen Gui Lin/Takahashi aus Brasilien nach einem knappen Verlust zur Eröffnung (16:18) in vier Sätzen die Oberhand. Die letzten drei Durchgänge waren eine klare Angelegenheit.

Im Einzel schaffte nur Triple-EM-Medaillen-Gewinnerin Sofia Polcanova die Qualifikationshürde. Daniel Habesohn scheiterte in der letzten Quali-Runde der hochkarätig besetzten China Open denkbar knapp. Gegen den Japaner Mizuki Oikawa war der Wiener tonangebend, führte 2:0 in Sätzen, dann 3:1 und hatte im sechsten Satz sogar Matchball. Am Ende musste der EM-Fünfte mit 3:4 die Segel streichen.

Unglücklich auch das Aus von Stefan Fegerl. Gegen den Inder Sathiyan Gnanasekaran konnte er zunächst eine 3:2-Führung herausspielen, stand am Ende aber nach einem 9:11 im Entscheidungssatz mit leeren Händen da. Robert Gardos stand gegen den Chinesen Wang Chuqin auf verlorenem Posten, Amelie Solja gelang gegen Lin Chia-Hsuan nur ein Satzgewinn. Hier wäre aber vielleicht mehr möglich gewesen, die Sätze eins und vier gingen unglücklich in der Verlängerung verloren. Ein Satzgewinn blieb auch die Ausbeute des U21-Weltranglisten-Führenden Andreas Levenko gegen den Franzosen Andrea Landrieu.

 

Bild: Foto von Sofia Polcanova by ITTF


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