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Samstag, den 16. Mai 2020 07:00

Start ins Reha-Programm


Die Krücken sollen ab nächster Woche nicht mehr von Nöten sein: Sofia Polcanova

Polcanova hofft nach Hüft-Operation auf EM-Start

„Ich habe nur noch ein paar Schmerzen, konnte schon mit der Physiotherapie beginnen“, berichtet Europas Nummer 1, Sofia Polcanova, acht Tage nach ihrer Hüftarthroskopie hoffnungsvoll. „Ich glaube, dass ich in drei Monaten wieder mit dem Tischtennis-Training beginnen kann“, meint die 25-Jährige.

„In den ersten Tagen stand größtenteils Schonung auf dem Programm. Mit meinem Physiotherapeuten Christoph Peer habe ich im Olympiazentrum einige Übungen ausgearbeitet. Es ist aber sehr hart. Nächste Woche soll ich aber schon die Krücken weg lassen können“, schildert die Europa Top 16-Bronzene, die dann auch voll ins Rehaprogramm einsteigen wird. Der Genesungsfortschritt ist besser als erwartet, die Bein-Belastungen werden stets größer.

„Anfangs hatte ich wirklich schlimme Schmerzen, konnte fünf Tage lang nur am Rücken schlafen, weil ich mich nicht drehen konnte. Künftig mache ich Oberkörperübungen im Sitzen und ein paar Dinge im Stehen“, sagt die Linz AG Froschberg-Spielerin.

„Der normale Aufbau-Zeitraum beträgt zwischen acht und zwölf Wochen“, erklärt die dreifache EM-Medaillen-Gewinnerin, die dadurch vielleicht eine Chance hat, ihre Erfolge bei der für Mitte September geplanten EM in Warschau (Pol) zu verteidigen.

Abseits des Reha-Programms ist Polcanova mit ihrer Hochzeitsplanung beschäftigt: „Wir wollten Ende August heiraten, sind aber aufgrund von Corona im Wartemodus. Wir wollen, dass meine Mama, die derzeit in Moldawien ist, dabei sein kann. Wir sind also auf die Öffnung der Grenzen angewiesen.“

 

Bild (privat): Die Krücken sollen ab nächster Woche nicht mehr von Nöten sein: Sofia Polcanova