Sie sind hier: SPORT
Montag, den 08. November 2021 07:00

Athletiker geben rote Laterne ab


LASK - Vereinslogo

Der LASK bezwingt die WSG Tirol in der 14. Runde der ADMIRAL Bundesliga vor heimischem Publikum mit 3:0 und feiert damit den dritten Saisonsieg. Die Tore für die Schwarz-Weißen erzielten Marvin Potzmann, Keito Nakamura und Peter Michorl.

Die Athletiker, bei denen im Vergleich zum Alashkert-Spiel Jan Boller und Florian Flecker für Thomas Goiginger und Alexander Schmidt in die Startelf rückten, sahen sich in der unmittelbaren Anfangsphase einer recht aktiven WSG gegenüber, die nach vier Minuten die erste Torchance der Begegnung verbuchte. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam halbrechts aus kurzer Distanz Skrbo zum Abschluss, seine Direktabnahme landete aber in den Armen von LASK-Torhüter Alexander Schlager.

Die erste Torchance der Linzer resultierte aus einem schnellen Gegenstoß in der siebten Minute. Sascha Horvath zog halblinks im Strafraum ab, WSG-Keeper Ozegovic und Petsos gelang es aber, die Situation zu bereinigen, indem sich die beiden in den Schuss des 25-Jährigen warfen. Nach 23 Minuten hatten die Linzer hingegen Glück, als ein Eckball von der linken Seite durch Skrbo zunächst an Freund und Feind vorbeiging, um schließlich über den Rücken von Marvin Potzmann knapp neben der rechten Stange zu landen.

In der 34. Minute wurden bis zu diesem Zeitpunkt verhalten agierende Linzer wieder einmal in der Offensive vorstellig. Nach einem schönen Doppelpass mit Sascha Horvath zog Christoph Monschein aus zentraler Position ab, sein Schuss landete aber letztlich klar über dem Tor. Dennoch waren die Schwarz-Weißen nun besser im Spiel, während die Tiroler zunehmend fahrig agierten. Nach einem missglückten Auswurf von Ozegovic und Balleroberung durch René Renner landete das Spielgerät in weiterer Folge bei Hyun-seok Hong, der rechts im Strafraum Marvin Potzmann sah. Der gebürtige Wiener fackelte nicht lange und vollendete mit einem platzierten Flachschuss zum umjubelten 1:0.

LINZER ENTSCHIEDEN AUCH DAS „ELFER-DUELL“ FÜR SICH
Die erste gute Möglichkeit der zweiten Spielhälfte ging auf das Konto der Athletiker. Nach einem schnellen Konter spielte Florian Flecker auf Christoph Monschein, der jedoch genau in die Arme von Ozegovic abschloss. In der 52. Minute war es aber soweit. Sascha Horvath bediente Hyun-seok Hong, der von der Torlinie auf den halbrechts postierten Keito Nakamura zurücklegte. Der Japaner zögerte nicht und schob den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Torlinie. In der 72. Minute wurde der heranstürmende Husein Balic im Strafraum von Ozegovic von den Beinen geholt, sowohl der Unparteiische als auch der VAR ließen jedoch weiterspielen.

Anders verhielt es sich, als nach 76 Minuten auf der anderen Seite Thomas Sabitzer im Sechzehner nach einem Zweikampf mit Marvin Potzmann zu Boden ging. Der Gefoulte trat selbst an und scheiterte mit seiner Ausführung in die rechte Ecke am aufmerksamen Alexander Schlager. Besser machte es in der Nachspielzeit Peter Michorl, der einen nach Videostudium verhängten Strafstoß zum Endstand von 3:0 in die Maschen wuchtete. Stumberger hatte zuvor im Strafraum Andreas Gruber zu Fall gebracht.

So spielte der LASK: Schlager – Potzmann, Boller, Luckeneder (63. Wiesinger), Renner – Hong, Michorl – Flecker (63. Balic), Horvath, Nakamura (80. Gruber) – Monschein (63. Schmidt)

Tore: Potzmann (36.), Nakamura (52.), Michorl (90.+3/E)
Gelb:
Luckeneder (5.), Potzmann (76.), Michorl (77.)

Cheftrainer Andi Wieland zum Spiel:
„Nach der heutigen Partie können wir mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen. Wir haben heute einige Zeit gebraucht, um gut ins Spiel zu kommen. Mit einer guten Kombination gelingt uns dann die Führung. Und in der zweiten Halbzeit war’s fürs Publikum ein sicher unterhaltsames Spiel: Die WSG hat versucht, zurückzukommen und wir haben die Räume, die dadurch entstanden sind, gut ausgenutzt, sodass wir die Partie am Ende verdient gewonnen haben. Summa summarum: Es war heute ein wichtiger Schritt. Nach der Länderspielpause sind wir gefordert, mit vollem Elan – und hoffentlich mehr Spielern – aus den Startlöchern zu kommen.“

 

Bild (c) LASK


Mehr in dieser Kategorie: