Sie sind hier: SPORT
Freitag, den 12. November 2021 07:00

Basketball Landesliga


Sportunion Amstetten Falcons - Symbolbild

Die Sportunion Amstetten Falcons gehen in zwei Spielen gegen Enns an einem Wochenende als Verlierer vom Feld | Sportunion Amstetten Falcons – UBBC Lions Enns 42:78 (26:40)

Das erste Spiel des vergangenen Wochenendes stand Freitagabend in der Johann Pölz-Halle an. Die Falcons starteten nicht gut in die Partie: Im ersten Viertel geriet man schon in Rückstand, rotierte in der Verteidigung nicht optimal und fand offensiv zu wenig Lösungen. Das zweite Viertel gestaltete sich leicht verbessert, wenngleich die Falcons ihren Rückstand beibehielten. Defensiv wussten sich die Mannen um Spielertrainer Marevac des Öfteren nur mit einem Foul zu helfen, was für die Oberösterreicher leichte Punkte von der Freiwurflinie bedeutete. Mit 14 Punkten Rückstand ging es in die Kabine.

Die Halbzeitpause tat den Falken alles andere als gut: Offensiv fiel die Wurfausbeute mager aus, in der Defense schlichen sich viele Fehler ein, die man sich nicht leisten konnte. Auch im vierten Viertel ging es in derselben Tonart weiter: Defensiv mangelte es an der Kommunikation und es kam zu Fehlern, die mit zunehmender Erschöpfung nur mehr wurden. Im Angriff wurden die einstudierten Konzepte zu wenig eingehalten, es kam immer wieder zu schlechten Würfen, die ihr Ziel nicht fanden. Die Falcons und Lions trennten sich schlussendlich mit 42:78.

Werfer Amstetten: Thoma 13, Mujic 7,  Marevac 6, Okafor 6, Kerschbaummayr 4, Akhdier K. 2, Benko 2, Kertakov 2, Akhdier A., Akhdier Y., Hofbauer, Mesic

Sportunion Amstetten Falcons – UBBC Lions Enns 58:61 (33:25)
Die Chance zur Revanche hatten die Falcons bereits zwei Tage später beim Rückspiel in Enns. An diesem Sonntagnachmittag kamen die Falcons besser in die Partie. Gleich von Beginn an bekamen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel zu sehen. Die Systeme in der Offense spielte man genauer als noch am Freitag und auch defensiv standen die Falcons besser. Im zweiten Viertel erspielten sich die Falcons in der Offense einige freie Würfe und liefen von jenseits der Dreipunktelinie heiß. Repräsentativ für dieses Viertel: Armin Mujic mit drei verwandelten Dreiern binnen fünf Spielminuten. Mit acht Punkten Vorsprung ging man in die Halbzeitpause.

Doch das dritte Viertel sollte zum schlechtesten der Falcons werden: Offensiv lief es nicht mehr wie zuvor, es ergaben sich nur wenige freie Würfe und noch weniger fielen auch durchs Netz. Und auch hinten schlichen sich kleinere Fehler ein, die die in einen Lauf gekommenen Ennser ausnutzten. Nun starteten die Falcons mit acht Punkten Rückstand ins letzte Viertel. In diesem schickte man die Lions viel an die Freiwurflinie, ab Spielminute 36 aufgrund der Teamfoulregel. Dies war das Hauptmanko in der Defensive, offensiv exekutierten die Falcons über weite Strecken ihre Konzepte gut, jedoch war die Wurfquote nicht mehr so berauschend wie zuvor. Rückkehrer Stefan Kerschbaummayr erzielte im vierten Viertel zehn seiner 16 Punkte. Um die auslaufende Uhr zu stoppen, mussten die Falcons kurz vor Schluss foulen, was den Lions wieder Freiwürfe bescherte. Nach einem verwandelten Dreipunktwurf der Falcons endete die Partie mit 58:61.

Werfer Amstetten: Kerschbaummayr 16, Akhdier K. 15, Mujic 9, Marevac 6, Thoma 5, Hofbauer 3, Akhdier Y. 2, Kertakov 2, Benko, Okafor

 

Bild (c) Amstetten Falcons