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Dienstag, den 16. November 2021 07:00

Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit


v.l.: Simon Bucher (Schwimmen) Susanne Walli (Leichtathtletik), Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner, ÖOC-Generalsekretär Dr. Peter Mennel und Verena Mayr (Leichathtletik). Alle drei Sportler/innen sind bei den Olympischen Spielen in Tokio gestartet.

Landesrat Achleitner: Zertifizierung des Olympiazentrums Oberösterreich für neue Olympiade bis 2024 verlängert

Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner: „Bestätigung des Qualitäts-Labels ist Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit und Entwicklung des Olympiazentrums OÖ“

Auszeichnung für das Olympiazentrum Oberösterreich: Das  Österreichische Olympische Comité (ÖOC) hat für die neue Olympiade – den Zeitraum zwischen Olympischen Spielen - bis 31. Dezember 2024 der Leistungs- und Spitzensporteinrichtung auf der Linzer Gugl erneut das Qualitäts-Label „Olympiazentrum“ verliehen. Der Verleihung vorangegangen war eine externe Evaluierung und umfangreiche Zertifizierung durch eine internationale Kommission. ÖOC-Generalsekretär Dr. Peter Mennel überreichte am vergangenen Freitag Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner die Zertifizierungs-Urkunde. „Die neuerliche Verleihung des Labels ´Olympiazentrums´ bis 2024 ist Bestätigung für die äußerst positive Arbeit und Entwicklung des Olympiazentrums Oberösterreich. Die großartigen Erfolge bei den Olympischen Spielen in Tokio unterstreichen diesen Weg“, erklärte Landesrat Markus Achleitner zu diesem Anlass. „Wir sehen das Olympiazentrum auf der Gugl als den Leuchtturm und das Herzstück für den Leistungs- und Spitzensport an, das zudem einen besonderen Fokus auf Trainerförderung legt. Die neuerliche Verlängerung ist eine große Auszeichnung für das Sportland Oberösterreich“, so Landesrat Achleitner.

Seit der jüngsten Verlängerung des Labels Olympiazentrum vor fünf Jahren sind weitere bauliche Meilensteine gesetzt worden. So wurden zwischen 2016 und 2018 neun Millionen in den Ausbau des Olympiazentrums investiert. Derzeit wird die in die Jahre gekommene Sporthalle um 5,5 Millionen Euro saniert und weiter ausgebaut. „Wir investieren nachhaltig in eine moderne Infrastruktur, die die Basis für optimales Training und umfassende Betreuung ist und somit das Sprungbrett auf das Podium bei EM, WM oder Olympischen Spielen für unsere Sportlerinnen und Sportler“, freut sich Landesrat Achleitner bereits wieder auf die Eröffnung im Mai/Juni nächsten Jahres.

Rund 100 Leistungs- und Spitzenportler/innen nutzen in unterschiedlicher Intensität die Einrichtungen und Angebote im Olympiazentrum, dazu Nationalteams, Vereine und Verbände. Außerdem trainieren wöchentlich die Schüler/innen des Talentezentrums Oberösterreich (BORG und HAS für Leistungssport, Georg von Peuerbach-Gymnasium) auf der Gugl.

„Wir wollen uns ständig weiter verbessern, intensiv an einer bestmöglichen Betreuung unserer Sportlerinnen und Sportler arbeiten. Zwei spezielle Aufgabenschwerpunkte werden dabei in den nächsten Jahren das Netzwerk Sportmedizin und das Thema Ernährung sein“, so Landessportdirektor Gerhard Rumetshofer, der sich bei seinem Team im Olympiazentrum um Mag. Hannes Seyer für das großartige Engagement in den Kernaufgaben bedankt.

Das „Olympiazentrum Oberösterreich" ist aktuell eines von sechs Olympiazentren in Österreich (Wien wurde im Zuge der aktuellen Zertifizierung ruhend gestellt), die vom Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) zertifiziert sind – die weiteren sind: Campus Sport Tirol Innsbruck, Salzburg-Rif, Vorarlberg, Kärnten, Niederösterreich. Die sechs Kernaufgaben, die ein Olympiazentrum erfüllen muss, sind Sportmedizin, Sportwissenschaft, Sportphysiotherapie und Massage, Sportpsychologie, Ernährungswissenschaft/-beratung sowie Karriereplanung. Ein wichtiger Punkt in Oberösterreich seit 2017 ist auch das Coach Support Center zur Förderung der Trainer/innen.

 

Bild (c) Land OÖ/Daniel Kauder