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Freitag, den 05. März 2021 07:00

Kultur und Freizeit


Bürgermeister Dr. Andreas Rabl

Wels für Öffnungen bereit

Auch wenn die Bundesregierung abgesehen vom „Pilotversuch“ Vorarlberg nach wie vor keine konkreten Öffnungszeitpunkte für Kultur- und Freizeiteinrichtungen genannt hat: Die Stadt Wels ist dafür bereits jetzt mit einer Auslastungs-Anzeige auf der Website www.wels.gv.at vorbereitet.

Auf der jeweiligen Unterseite gibt diese Anzeige Auskunft über die aktuelle Anzahl der Gäste in der betreffenden städtischen Einrichtung. Dabei ist es möglich, das Limit flexibel einzustellen: So lange die COVID-19-Pandemie andauert, natürlich analog zu den gesetzlichen Vorgaben, danach entsprechend höher. Das Prinzip lautet dabei: Je mehr Besucher, desto voller ist von links beginnend der Balken. Grün bedeutet dabei eine geringe und Gelb eine mittlere Auslastung, bei Rot ist das Limit bald erreicht. Ist dies der Fall, so erscheint unter dem Balken zusätzlich eine Meldung, wie etwa „Derzeit keine weiteren Besucher möglich. Die Wartezeit kann bei 60 bis 120 Minuten liegen.“ Ist die Anzeige zur Gänze grau, so ist die Einrichtung geschlossen (auch das steht dann unter dem Balken).

Die ersten Einsätze waren ursprünglich im Welldorado-Hallenbad samt Sauna (Rosenauer Straße 70) beziehungsweise in der Eishalle (Bauernstraße 43) geplant. Dies machten die gesetzlich vorgegebenen Schließungen zunichte. Allerdings ergeben sich – Aufsperren dürfen vorausgesetzt – für den Jahresverlauf einige weitere Einsatzmöglichkeiten: Etwa im Welldorado-Freibad beziehungsweise bei Kulturveranstaltungen im Stadttheater (Rainerstraße 2) oder in der Stadthalle (Pollheimerstraße 1). Bei Bedarf wäre auch eine Nutzung für bereits offene Einrichtungen, wie etwa in den Stadtmuseen (Burggasse 13 und Minoritenplatz 4) oder der Stadtbücherei (Maria-Theresia-Straße 33), möglich.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Mit der Auslastungsanzeige haben wir ein Instrument in der Hand, Massenansammlungen in städtischen Einrichtungen zu vermeiden. Jeder kann sich über die Website selbst informieren und muss nicht vor Ort fürchten wieder heimgeschickt zu werden. Damit sind wir auf die weiteren Öffnungsschritte gut vorbereitet.“