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Montag, den 30. August 2021 07:00

Stark aufgestellt


Doris Staudinger und Christian Dörfel

OÖVP Kirchdorf bei Oberösterreichwahl vielfach vertreten

Die OÖVP im Bezirk Kirchdorf ist bei den diesjährigen Landtagswahlen so gut aufgestellt wie selten zuvor. Insgesamt 7 Landtagskandidaten aus alle Teilen des Bezirks stehen zur Wahl. Fünf davon auf der Wahlkreisliste, drei auf der Landesliste, wobei der Micheldorfer Dr. Tilman Königswieser auf beiden Listen kandidiert.

Prominent gesetzt, unmittelbar hinter Landeshauptmann Thomas Stelzer auf Platz zwei findet sich der aktuelle OÖVP-Klubchef und Bürgermeister von Steinbach an der Steyr, Christian Dörfel. Auf Platz 5 nun die Vertreterin der Wirtschaft, Doris Staudinger aus Nußbach. Jungbauernobmann Christoph Ebner (Steinbach an der Steyr) auf Platz 9, Tilman Königswieser auf Platz 13 und die Bezirksbäuerin Sabine Herndl aus Klaus ist auf Platz 16 gereiht.

Auf der Landesliste ist die Obfrau der OÖVP Frauen auf Platz 9, Tilman Königswieser auf Platz 16 sowie der Landesobmann Höherer Schüler, Julian Angerer aus Pettenbach auf Platz 26 zu finden. Das ausgegebene Ziel, die 40 Prozent Marke deutlich zu übertreffen.

Bürgermeister- und Gemeinderatswahl
Als einzige Partei kandidiert die OÖVP im Bezirk in alles 23 Gemeinden - sowohl für das Bürgermeisteramt, als auch mit starken Teams für den Gemeinderat. Derzeit stellt die OÖVP in 13 Gemeinden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Die Zahl soll ausgebaut werden. In mehreren Gemeinden stehen die Chancen für OÖVP-Bürgermeister gut. Im Fokus steht dabei die Bezirkshauptstadt Kirchdorf. Mit Alex Hauser hat die OÖVP einen Bürgermeisterkandidaten, der den Wunsch nach einem Wechsel zu einer guten Parteiübergreifenden Zusammenarbeit auf Augenhöhe erfüllen kann und den daher gute Chancen auf den Bürgermeistersessel eingeräumt werden.

Vom Nachzügler zum Musterknaben
Aufbauen kann die OÖVP auf einen wirtschaftlichen Aufschwung der letzten Jahre, der auch durch eine Pandemie nich wirklich gebremst werden konnte. Mit einer aktuellen Arbeitslosenquote von rund 3,3 Prozent und doppelt so vielen offenen Stellen wie Arbeitssuchende, kann von Vollbeschäftigung gesprochen werden. Ein Wert, von dem in so manchen Regionen Österreichs auch bei Hochkonjuktur nur geträumt werden kann. Leichte Wermutstropfen, wie das relativ niedere Lohn- und Gehaltsniveau im Bezirk, sowie der starke Kaufkraftabfluss in umliegende Bezirke lassen Platz für zukünftige Ziele bzw. haben bereits Platz in den umfangreichen Wahlprogrammen gefunden.

Zukunftsprogramm für das Leben im Bezirk Kirchdorf
Die Ziele für die kommenden jahre wurden infolgende Überbegriffen definiert:
Lebensraum, Lebensqualität & Ehrenamt
Erhaltung der gepflegten Kulturlandschaft und Sicherung eines gerechten Einkommens für die örtlichen Bauern, Stärkung der Ortszentren usw.

Familie & Kinderbetreuung und damit ein bedarfdeckendes Kinderbetreuungsangebot

Soziales & Gesundheit
Ausbau der mobilen Dienste und Unterstützung privater Initiativen sowie die Weiterentwicklung des Klinikstandortes Kirchdorf (MRT-Gerät)

Bildung, Arbeit & Wirtschaft
z.B. Ausbau der Breitband-Versorgung und Stärkung des Zentralraums Kirchdorf-Micheldorf als "Einkaufszentrum" des Bezirks.

Tourismus & Freizeitwirtschaft
z.B. Ausbau des bestehenden Radwegenetzes (entlang der Steyr bis Ursprung), Modernisierung und Weiterentwicklung der Schigebiete, gesicherte Zukunft für Wurzeralm und Wurbauerkogel usw.

Straße und öffentlicher Verkehr
Ausbau des hochwertigen Straßennetzes sowie Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs

Schutz & Sicherheit
z.B. weitere Investitionen in die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr, Rotes Kreuz, Bergrettung und Sicherung der derzeitigen polizeilichen Strukturen

Integration & Zuwanderung
z.B. Qualifikation und Deutsch-Kenntnisse als Kriterium für geordnete Zuwanderung

Zur Umsetzung braucht es einen entsprechenden Rückhalt in der Bevölkerung und eine starke Stimme im Landtag, wie Klubchef Christian Dörfel betonte.