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Sonntag, den 22. September 2019 07:00

Aktionstag des ÖAAB im Bezirk Wels-Land


ÖAAB-Bezirksobmann Franz Haider (Mitte) ist mit JVP-Obmann Thomas Weichselbaumer in Gunskirchen kurz unterwegs.

„Steuern weiter senken. Nein zur Pendlersteuer!“ | Klares Ziel: Abgabenquote soll in Österreich auf 40 % sinken

Wels-Land. Im Rahmen des oberösterreichweiten Pendleraktionstages am 18. September waren auch in Wels-Land Vertreter des OÖVP-Arbeitnehmerbundes ÖAAB schon frühmorgens unterwegs. Im Kontakt mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am Arbeitsweg und in den Betrieben informierten sie über die Forderungen an eine zukünftige Bundesregierung zu informieren. „Wir kämpfen für eine rasche Umsetzung der nächsten finanziellen Entlastungsschritte für die arbeitenden Menschen im Land. Sebastian Kurz und die Volkspartei sind dabei die richtigen Partner“, so ÖAAB-Bezirksobmann Bgm. Franz Haider.

„Vom Familienbonus, der größten Steuerentlastung für Familien mit Kindern, bis zur Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Es wurden unter ÖVP-Führung bereits wichtige Schritte für eine spürbare Entlastung - vor allem für Kleinstverdiener - gesetzt. Ganz ohne neue Steuern und Schulden. Dieser Weg soll aus unserer Sicht auch nach der Wahl fortgesetzt werden. Denn: Leistung muss sich ganz einfach lohnen, und den Menschen muss mehr von ihrem hart erarbeiteten Geld übrigbleiben“, wirbt Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger um Unterstützung bei der Wahl am 29. September.

Eine klare Absage erteilen die ÖVP-Vertreter einer von politischen Mitbewerbern geforderten CO2-Steuer: „Eine unüberlegte Strafsteuer für Arbeitnehmer im ländlichen Raum, die oft ganz einfach auf ihr Auto angewiesen sind, kommt für uns nicht in Frage! Statt dieser Belastungskeule für Pendler sollte das bestehende Pendlerpauschale ökologischer gestaltet und mit einem Bonus bei Verwendung von klimafreundlichen Transportmitteln ausgestattet werden.“

Konkret fordert der ÖAAB, dass in einer nächsten Bundesregierung die folgenden Punkte umgehend umgesetzt werden:

§  Steuer-Tarifstufen senken.
Zur Entlastung besonders für kleine und mittlere Einkommen sollen die unteren drei Steuertarife auf 20, 30 und 40 Prozent (derzeit 25, 35, 42 %) gesenkt werden.

§  Steuerfreie Beteiligung am Gewinn ermöglichen.

Schaffung der Möglichkeit, Mitarbeiter mit bis zu 3.000 Euro steuerfrei am Unternehmensgewinn zu beteiligen. Damit erhalten in Zukunft kleinere und mittlere Unternehmen einen praktikablen Weg, ihre fleißigen Arbeitskräfte am gemeinsam erarbeiteten Erfolg teilhaben zu lassen.

§  Überstunden steuerlich entlasten.
Ausweitung der Zahl der steuerbegünstigten Überstunden, damit sich Mehrleistung auch wirklich lohnt.

§  Kalte Progression abschaffen.
Regelmäßige Anpassung der Steuer-Grenzwerte, damit die schleichende Steuererhöhung durch die kalte Progression ein Ende hat.

§  Eigenheim: Nebenkosten abschaffen.
Abschaffung der staatlichen Steuern und Gebühren bis 20.000 Euro für das erste Eigenheim, damit wieder mehr junge Menschen den Schritt zum Eigentum wagen.

Neben den Forderungen zur weiteren Steuerentlastung hatten die ÖAAB-Funktionäre, die beim Arbeitnehmer-Aktionstag von Mitstreitern aus der gesamten Volkspartei und den Nationalratskandidaten unterstützt wurden, unter dem Motto „Kurz stärken“ etwas Süßes mit im Gepäck.

 

Bild (ÖAAB Wels-Land): ÖAAB-Bezirksobmann Franz Haider (Mitte) ist mit JVP-Obmann Thomas Weichselbaumer in Gunskirchen kurz unterwegs.